Mit dem neuen digitalen Klassenbuch bilden Sie Ihr Maßnahmenkonzept direkt in Digiforma ab – so, wie die Maßnahme zugelassen ist. Der große Vorteil: Sie bereiten das pädagogische Konzept einmal vor, und beim späteren Ausfüllen greifen Ihre Lehr- und Verwaltungskräfte per Klick auf fertige Bausteine zu. Das spart Zeit, sorgt für einheitliche Dokumentation und macht die Klassenbuchführung nachvollziehbar.
ℹ️ Hinweis: AZAV-Funktion
Das digitale Klassenbuch ist eine AZAV-Funktion. Sie steht Ihnen nur zur Verfügung, wenn Sie den AZAV-Toggle aktiviert haben. Ist der Toggle nicht umgelegt, werden Sie keinen Zugriff auf das Klassenbuch haben.
Zur Aktivierung der AZAV-Funktionen gehen Sie in Ihrem Profil oben rechts auf:
Meine Organisation > Zertifikate > AZAV Regelungen aktivieren ✅
Der Ablauf gliedert sich in drei Phasen:
Vorbereitung – das Maßnahmenkonzept als Unterrichtsblock in Ihrer Programmbibliothek abbilden (Verwaltung)
Maßnahmenstart – Sitzung planen und entsprechende Maßnahme mit dem Kalender verknüpfen
Laufender Betrieb – Klassenbuch ausfüllen und als PDF ausgeben (Lehrkraft)
Was sind Bildungsblöcke?
Ein pädagogischer Block entspricht dem Inhalt Ihres Programms. Er umfasst:
das oder die pädagogischen Ziele
den detaillierten Programminhalt
die Verfolgung der Durchführung und die Erfolgskriterien
die pädagogischen Ressourcen
Sie können pro Programm einen einzelnen Block oder – je nach Ihren Prozessen – mehrere Blöcke anlegen. Blöcke sind wiederverwendbar: Einmal erstellt, lassen sie sich in verschiedenen Programmen einsetzen und einzelnen Modulen einer Sitzung zuordnen. Genau diese Blöcke bilden die Grundlage für die Unterrichtsblöcke und die Klassenbucheinträge.
📘 Mehr dazu: Alle Details zum Anlegen, Einfügen und Bearbeiten pädagogischer Blöcke finden Sie in diesem Artikel:
Phase 1: Vorbereitung – das Maßnahmenkonzept abbilden
Für Verwaltungskräfte: das pädagogische Gerüst der Maßnahme anlegen
In dieser Phase legen Sie das pädagogische Gerüst der Maßnahme an. Grundlage ist immer das zugelassene Maßnahmenkonzept: Neben den pädagogischen Zielen ist vor allem der Ablauf der Schulung die Basis für die späteren Klassenbucheinträge.
Schritt 1 – Programm erstellen
Legen Sie zunächst über „Programm erstellen" Ihr Programm (Synonym für Maßnahme) an. Sie werden über den Serienverlauf durch die Digitalisierung der Maßnahme geführt:
Schritt 2 – Unterrichtsblock verknüpfen oder neu erstellen
Nachdem das Programm angelegt ist, haben Sie zwei Möglichkeiten:
Verknüpfen: einen bereits bestehenden Unterrichtsblock wiederverwenden
Neu erstellen: einen Unterrichtsblock von Grund auf anlegen
In beiden Fällen bilden Sie hier das pädagogische Konzept der Maßnahme ab.
Schritt 3 – Das pädagogische Konzept strukturieren
Bilden Sie die komplette Maßnahme so ab, wie sie zugelassen ist. Arbeiten Sie dabei in einer klaren Hierarchie:
Oberthema (z. B. ein Themenblock der Maßnahme)
Unterthema mit den zugehörigen Themen und zugehörigen Unterrichtseinheiten
Beschreibung je Punkt – dieser Text steht der Lehr- bzw. Verwaltungskraft später als Copy-Paste-Baustein zur Verfügung
Tipp: Je vollständiger Sie das Klassenbuch hier vorbereiten, desto schneller geht das spätere Ausfüllen. Formulieren Sie die Beschreibungen so, dass sie sich 1:1 in einen Klassenbucheintrag übernehmen lassen.
Am Ende dieser Phase ist Ihr Unterrichtsblock als vollständige, wiederverwendbare Vorlage hinterlegt.
Phase 2: Maßnahmenstart – Sitzung planen und mit dem Kalender verknüpfen
Für Verwaltungskräfte: die Verbindung zwischen Kalender, Modul und Unterrichtsblock herstellen
Sobald eine Maßnahme startet, gehen Sie wie gewohnt vor.
Schritt 4 – Programm auswählen und Sitzung anlegen
Wählen Sie das passende Programm aus und erstellen Sie eine Sitzung. Planen Sie diese Sitzung wie geübt von A bis Z durch.
Schritt 5 – Modul mit dem Kalender verknüpfen
Jetzt wird das Klassenbuch mit dem Kalender verbunden. In der Moduldarstellung sehen Sie das Modul als „Lego-Baustein". Hier geben Sie an, dass dieses Modul im Kalender nach dem Maßnahmenplan für den jeweiligen pädagogischen Block abläuft.
Wichtig: Diese Verknüpfung zwischen Kalender, Modul und Unterrichtsblock ist der entscheidende Schritt. Nur wenn sie besteht, stehen im Klassenbuch später die vorbereiteten Unterrichtsinhalte automatisch zur Verfügung.
Phase 3: Klassenbuch ausfüllen und als PDF ausgeben
Für Lehrkräfte: den freigeschalteten Eintrag dokumentieren
Das Klassenbuch selbst finden Sie im Bereich Nachverfolgung. Es wird schrittweise auf Basis der vorher gesetzten Kalendereinstellungen freigeschaltet – Sie sehen also immer genau den Eintrag, der gerade dran ist.
Schritt 6 – Klassenbucheintrag ausfüllen
Öffnen Sie den freigeschalteten Eintrag und dokumentieren Sie die durchgeführte Einheit. Dabei lässt sich markieren, wie viele Unterrichtseinheiten (UE) tatsächlich durchgeführt wurden.
Schritt 7 – Auf vorgefertigte Inhalte zugreifen
Dank der Verknüpfung aus Phase 2 (Kalender + Unterrichtsblock) greifen Sie direkt auf die vorgefertigten Unterrichtsinhalte zu. Über die Markierung wird der passende Inhalt eingesetzt und der Eintrag weitgehend automatisch ausgefüllt.
Schritt 8 – Interne Notiz hinterlegen
Ergänzende Beobachtungen können Sie als interne Notiz abspeichern. Diese
Schritt 9 – PDF generieren
Sobald alle Lerninhalte eingetragen sind, öffnen Sie oben rechts das Menü über die drei Punkte (⋯) und lassen sich das digitale Klassenbuch als PDF zur Schulung ausgeben.
Beispiel Digitales Klassenbuch:
Auf einen Blick
Phase | Wer | Was |
1. Vorbereitung | Verwaltung | Programm erstellen → Unterrichtsblock anlegen → Ober-/Unterthemen + Lernziele + Beschreibungen |
2. Maßnahmenstart | Verwaltung | Programm wählen → Sitzung planen → Modul im Kalender mit Maßnahmenplan verknüpfen |
3. Laufender Betrieb | Lehrkraft | Eintrag ausfüllen → UE markieren → Inhalte übernehmen → interne Notiz → PDF ausgeben |











